CarCamp 2016

GruppenfotoKfz-Betriebe, Hersteller, Agenturen, Journalisten und Blogger trafen sich am 23. September 2016 zum CarCamp in Mannheim. Ganz dem Barcamp-Gedanken folgend konnten sie die Agenda-Themen selbst bestimmen und in einem Session-Pitch vorstellen. In 15 Sessions wurde anschließend angeregt diskutiert. Das Themenspektrum zeigte, was die Branche aktuell umtreibt und was in Zukunft relevant werden könnte.

Welches Soziale Netzwerk passt zu welchem Kfz-Betrieb? Wie ist mit Bewertungen in Internet umzugehen? Wie sieht die Kfz-Werkstatt in Jahr 2025 aus? Hier findet Ihr Themen, Berichte und Fotos. Damit Ihr Euch rückblickend über die Sessions informieren könnt, haben wir die Thesen der Teilnehmer zusammengetragen.

 

Sessions

Es standen wieder viele interessante Themen zur Diskussion: SEO, Social Media, App für Autohäuser, Autowerkstätten der Zukunft, Kundenbewertungen, Kehrseite der digitalen Medaille, Azubimarketing, Videoeinsatz, Onlinekommunikation, Tools für Online-Marketing, E-Mobilität, Digitalisierung, Einsatz von Virtuell Reality und warum personalisiertes Marketing wichtiger als Autohaus-Marketing ist.

Auto-Werkstatt in 2025 Jochen Backhaus

Thesen der Teilnehmer: Die Branche befindet sich im Wandel. Die Herausforderung besteht darin, die Risiken zu bedenken und vorhandene Chancen zu nutzen. Die Herausforderungen sind nur mit gutem Personal zu meistern. Betriebe müssen mehr qualifiziertes Personal finden, selber ausbilden und Leistungslohnsysteme einführen. Selbst wenn das Reparaturvolumen sinkt, wird die Branche zu wenig hochqualifizierte Mechatroniker haben, um die komplexen IT-Sucharbeiten zu erledigen. Die Hierarchie Meister-Geselle wird sich auflösen. Der Kunde möchte den direkten Kontakt. Die Session lieferte einen tieferen Einblick in die Problematik der Branche.

SEO in 45 Minuten Thorsten Bastian

Thesen der Teilnehmer: Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein extrem wichtiges Thema - auch mit Blick auf den Vormarsch mobiler Endgeräte. Es ist viel Arbeit, mit der Technologie zu gehen. Dazu bedarf es eines geschulten Mitarbeiters oder externen Profis. Auch mit wenig Geld ist erfolgreiches SEO möglich. Die Session zeigte auf, dass hier noch viel Potenzial für (fast) alle Websites besteht, und lieferte wichtige Hinweise und praxisorientierte Tipps. Zu den vielen "Stellschrauben" zählen Bilder mit Autohaus-Tags, externe und interne Links, die Geschwindigkeit, mit der sich die Seite aufbaut etc. Aber es dauert, bis SEO erfolgreich ist.

Video - Einsatz im Verkauf Beat Jenny

Online-Kommunikation Stephan Jackowski

Thesen der Teilnehmer: Jeder bedient unterschiedliche Netzwerke, die es zu visualisieren und zu verknüpfen gilt.Facebook, Twitter, Pinterest - Welches soziale Netzwerk für welchen Kfz-Betrieb? Ralf LanzingerThesen der Teilnehmer: Die Diskussion verdeutlichte, wie wichtig es ist, die Zielgruppe(n) zu kennen und diese mit Kompetenz, Authentizität und Sympathie zu überzeugen. Eine weitere von den Diskutanten gemeinsam erarbeitete Erkenntnis war: Über soziale Netzwerke verkauft man nicht in erster Linie – sondern schafft vielmehr die Grundlage dafür durch Kundenbindung und -vertrauen.  Einig waren sich die Teilnehmer unter anderem auch darin, dass es im Hinblick auf Social Media besser ist, eine Plattform professionell zu bespielen als mehrere eher beiläufig.

Warum persönliches Marketing wichtiger ist als Autohaus-Marketing Sebastian Koch

"Lasst uns den Vertrieb rocken!" Das CarCamp 2016 in Mannheim war für Sebastian Kochdie Geburtsstunde eines neuen Blogs.Unbedingt reinschauen.

Digitalisierung - Was bedeutet es wirklich? Derek Finke

Thesen der Teilnehmer: Autonomes Fahren verändert das Geschäftsmodell "Autohaus". Wird der Handel noch gebraucht? "Personal" wird das Thema der Zukunft. Es ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung.

Austausch: Innung von gestern oder Nutzen für morgen Ruben Schäfer

E-Mobilität im Autohaus - Was ändert sich? Jochen Backhaus

Thesen der Teilnehmer: Elektromobilität ist auf dem Vormarsch - willkommen Zukunft!  Das Bewußtsein dafür wächst schnell, ebenso das technische Vermögen. Wie geht es mit bereits Vorhandenem weiter? Ein Umdenken muss stattfinden, sonst dauert es nich länger als 10 Jahre. Die Session bot eine gute, offenen und detaillierte Diskussion. Viele Aspekte/Thesen kamen zur Sprache: Wird das Auto wird von Individualmobilität ablöst? Brauchen wir Superkondesatoren? etc. 

App "Autohaus" Dennis Pietsch / Marc Mehring

Thesen der Teilnehmer: Ein heißdiskutiertes Thema: Rechnet sich eine Autohaus-App? Wieso sollte der Kunden die App herunterladen und auch behalten? Eine App ergibt nur dann Sinn, wenn mehr Nutzen für den Kunden erkennbar ist - mehr als über die Website und Facebook. Evetnuell funktioniert ein Bonus- oder Rabattsystem, Terminerinnerung HU, Service, Räderwechsel? Die Kundenbedürfnisse sind individuell, und es gibt viele Prozesse, die noch zu optimieren sind. Eine App braucht es in der Regel nicht wirklich, sie liefert kaum Mehrwert. Sie ist eher relevant für große Unternehmen, Hersteller.

Keine Angst vor Kundenbewertungen im Internet Andreas Gröhbühl

Thesen der Teilnehmer: Kfz-Betriebe sollten Bewertungen ernst nehmen und reagieren. Sie sind Anlass, mit dem Kunden in Kommunikation zu treten. Bewertungen können auch ein gutes Instrument zur Früherkennung von Probelmen sein. Kfz-Betriebe sollten diese als Chance nutzen und gestärkt aus einer Krise hervorgehen. In der Session ergaben sich interessante Detailinformationen und gute Diskussionen.

Kehrseite der digitalen Medaille Prof. Anita Friedel-Beitz

Themen-Highlights der Session: 85 Prozent der Südkoreanischen Jugendlichen haben heute Augenschäden (u.a. Kurzsichtigkeit) durch extremen Einsatz von Smartphones , Tablets, iPads etc. Die neuen Volkskrankheiten in Deutschland sind im Kommen mit Arthrose in den Fingern (Wischen auf Smartphone / Haltungsschäden von Kopf und Wirbelsäule / Digitale Demenz). Grundlage für die Digitale Demenz werden heute bereits bei den Babys gelegt. Schon im Kinderwagen SmartPhone halten. Der Hippocampus im Hirn des Säuglings bzw. Kleinkindes kann sich nicht richtig ausbilden. Die Folgen: Kein Gefühl für Raum und Zeit, Zu wenig Empathie. Der 12-Jährige hat heute 200 bis 300 Kontakte auf seinem Handy und gleichzeitig steigt die soziale Vereinsamung der Kiinder. Zu wenig Schlaf – die Generation 24/7 schaut häufig bis in die frühen Morgenstunden irgendwelche Filme (oft unbemwerkt von den Eltern) führt dazu, dass sich die Hirne der Kinder und Jugendlichen in einer ständigen Notlauf-Position finden. Die Folgen: seelische Schäden, Unkonzentriertheit. Gewaltverherrlichende Computerspiele steigern Gewalt-Bereitschaft. Unterschied zwischen virtuelle und realer Welt kann nicht mehr getroffen werden. E-Learnings nur bedingt empfehlenswert. Zu wenig Lernmotivation durch fehlenden Austausch, Lernen in der Gruppe.

Thesen der Teilnehmer: Die Technoligie ist nicht schlimm, Medienkompetenz ist gefragt. Hoffentlich wird uns die Möglichkeit nicht ganz genommen, weiterhin das wirklich wichtige zu leben. Unsere Digitalisierung des Alltags erfordert eine Dosierung, um Schäden zu vermeiden.

Tools fürs Online-Marketing Matthias Mies

Thesen der Teilnehmer: In der Session gab es interessante Tipps für verschiedene Anwendungsbereiche. Sie lieferte eine Übersicht von wenig bekannten, oft kostenlosen Tools und Erfahrungsberichte dazu. Zu den Tools gehörten Prezi für Präsentationen, Surveymonkey für Umfragen, Jimdo für Websites, sowie Mailchip und Rapidmail für Newsletter. Für jeden Bedarf und Geldbeutel gibt es das passende Tool.

Azubi-Marketing, Sanja Jung

Thesen der Teilnehmer: Es sit schwierig geworden, gute Azubis zu finden und für das Handwerk zu begeistern. Die Qualität der Auszubildenden lässt nach und Azubi-Marketing gewinnt damit an Bedeutung .Azubi-Marketing heißt Rekrutierung in Schulen, per Facebook und Website - alle Kanäle gilt es zu nutzen. Mit der Fazsination Auto können Kfz-Betriebe junge Menschen für den Autoberuf begeistern. Aktuelle Auszubildende sind perfekte Botschafter für die Berufe rund ums Auto.

Virtual Reality im Autohaus Ilmārs Abrats

Thesen der Teilnehmer: Virtual Realitiy zu erleben ibereitet nicht nur Spaß, sondern ist auch spannend und eine interessante Erfahrung. 360-Grad-Videos liefern eine Rundumsicht. Die Technologie hat massives Potenzial, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. VR wird das Leben und Erleben revolutionieren. Besseres Lernen, Heilen von Augenleiden und Fobien sind nur Beispiele der riesen Anwendungspalette. "Coole Session in die Zukunft", heißt es in Teilnehmer-Statement. Das VR-Erlebnis sei sehr real und lasse Raum und Zeit vergessen. Es ermöglicht auch bei Schnee, Regen und kalten Temperaturen eien Probefahrt mit dem Motorrad.

Berichte

Das CarCamp 2016 war ein voller Erfolg. Darin sind sich die Teilnehmer der Veranstaltung am 23. September 2016 bei Fuchs Schmierstoffe einig. Hier findest Du eine Online-Bilanz, Feedback der Teilnehmer und ausgewählte Netzbeiträge, die auf das 5. CarCamp zurückblicken. Wenn Du selbst über die Veranstaltung gebloggt oder anderweitig resümiert hast, dann lass uns das bitte wissen.

kfz-betrieb online

Carcamp wird zum Zukunftsgipfel, Martin Achter
Das ZDK-Carcamp entwickelt sich zunehmend zur Konferenz für alle Zukunftsthemen rund um Autohäuser und den Automobilvertrieb.

Krafthand.de

Austausch über die digitalen Trends der Zukunft, Ralf Lanzinger
Gekommen waren rund 80 Vertreter aus der Automobilbranche, um sich über digitale Trends und neue Entwicklungen auszutauschen. Innovativ ist auch das Veranstaltungskonzept.

AUTOHAUS online

Am digitalen Puls der Autobranche, Prof. Anita Friedel-Beitz
Wie erreichen Kfz-Händler ihre Kunden im digitalen Zeitalter? Welche Anforderungen kommen auf die Mitarbeiter zu? Wie wirkt sich der Fortschritt auf die Gesundheit aus? Das 5. CarCamp gab darauf spannende und unbequeme Antworten.

Automobilverkäufer in digitalen Zeiten

Nicht noch so ein überflüssiger Blog, Sebastian Koch
Das CarCamp 2016 in Mannheim war die Geburtsstunde dieser Seite. In einigen Gesprächen habe ich gemerkt, wie groß das Interesse an meinem Projekt ist. Auf der Rückfahrt reifte der Gedanke, diesen Blog zu starten.

morgenweb - Das Nachrichtenportal Rhein-Neckar

So sieht die Werkstatt im Jahr 2025 aus, Prof. Anita Friedel-Beitz / mid
Wie dynamisch sich die digitale Welt für das Kfz-Gewerbe entwickelt, demonstrierte jetzt das CarCamp. Dabei wurde den Teilnehmern in Mannheim viel geoten.

motor-informations-dienst

So sieht die Werkstatt im Jahr 2025 aus, Prof. Anita Friedel-Beitz / mid
Virtual Reality, Social Media oder Online-Marketing: Wie erreichen Kfz-Unternehmer ihre Kunden in einer immer digitaleren Welt? Und welche Anforderungen kommen auf die Mitarbeiter in den Autohäusern zu? Darüber gab jetzt das CarCamp in Mannheim Auskunft.

Fotos

Tags: Session, Rückblick, Fotos, Berichte

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